Mediator Rotter

Was ist Mediation

Grundsätze der Mediation

Neutralität und Allparteilichkeit Mediatoren bewerten nicht den Sachverhalt und sind als neutrale Person nicht parteilisch. Der Mediator wird als unparteilicher Dritter von beiden Konfliktparteien anerkannt und respektiert. Entscheidend ist also neben der subjektiven Sichtweite der Parteien auch die objektiv vorhanden Neutralität des Mediators.

Vertraulichkeit

Von den Parteien und vom Mediator ist das eigentliche Mediationsverfahren vertraulich zu behandeln. In der Mediationsvereinbarung verpflichten sich beide Konfliktparteien und der Mediator zur Vertraulichkeit. Diese betrifft das Verhältnis gegenüber Außenstehenden und auch der Parteien untereinander. Informationen aus dem Mediationsverfahren dürfen demzufolge später vor Gericht nicht verwendet werden.

Eigenverantwortlichkeit

Ziel der Mediation ist ein eigenverantwortlich erarbeiteter Konsens der Konfliktparteien. Sie arbeiten dabei selbstverantwortlich. Eine Lösungsvorgabe durch den Mediator erfolgt nicht. Er ist für den Verhandlungsprozess verantwortlich; für den Inhalt und das Ergebnis der Mediation sind die Konfliktparteien zuständig.

Freiwilligkeit

Durch die Freiwilligkeit wird eine offene Verhandlungsatmosphäre geschaffen und kein Druck von außen aufgebaut. Die Pflicht des Mediators ist es, im Vorfeld der Mediation die Freiwilligkeit festzustellen und in die Mediationsvereinbarung einfließen zu lassen. Da das Verfahren freiwillig begonnen wird, kann es auch jederzeit durch eine der Parteien oder den Mediator abgebrochen werden.

Offenheit und Fairness

Die Grundregeln der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten während der Mediation eingehalten werden. Beleidigungen, Verletzungen und Herabsetzungen gehören nicht dazu. Aufgabe des Mediators ist es, darauf und auf die wechselseitige Offenlegung aller Informationen und notwendiger Daten bzw. Unterlagen zu achten.

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